Die ÖKA wurde 1996 gegründet, zunächst um Flüchtlingen aus dem Kosovo in Dresden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. GründungsmitgliederInnen waren Menschen aus verschiedenen Dresdener Kirchengemeinden. Heute bestehen wir aus verschiedenen jungen Menschen, die Flüchtlingen und AsylbewerberInnen, insbesondere in einem Asylbewerberheim in Dresden-Johannstadt ehrenamtlich unterstützen, bei allem was unsere Bürokratie so bereithält.

Wir bilden uns in asylrechtlichen Fragen weiter und vernetzen uns mit anderen Kampagnen und Gruppen, welche sich mit der Flüchtlingsproblematik vor allem hier in Dresden beschäftigen. Jeden Freitag sind wir eine Stunde im genannten Asylbewerberheim in einem eigenen Raum anwesend, um Ratsuchenden weiterzuhelfen. In Zukunft möchten wir unsere Arbeit noch mehr auf die individuelle Unterstützung von Familien und Einzelpersonen konzentrieren. Ziel ist es längerfristig öfter im Heim präsent zu sein, Aktivitäten neben dem Beratungsangebot anzubieten, wie z.B. eine Hausaufgabenhilfe für die MigrantInnen-Kinder, und so den Menschen, die dort leben müssen, zu zeigen, dass es in diesem ihnen fremden Land auch Menschen gibt, die sich für sie interessieren. Dieses Interesse soll bewusst einen Gegenpol zum Interesse restriktiver Ausländerbehörden bilden, Flüchtlinge, also Menschen in Not, so schnell wie möglich wieder abschieben zu können.

Einmal im Monat treffen wir uns in der Johanneskirchgemeinde in Johannstadt, sprechen über Neues aus der Beratung, bilden uns weiter und planen z.B. Sommerfeste mit den Menschen aus dem Heim. Für unsere Arbeit suchen wir ständig MitstreiterInnen, gerade auch, um unsere Aktivitäten neben den Beratungen auszuweiten. Wenn das etwas für Dich wäre, dann komme einfach zu unserem nächsten Treffen oder schreibe uns. Das „ökumenisch“ im Gruppenname heißt in unserem Fall, dass wir teils evangelisch, teils katholisch und teils konfessionslos sind. Egal, wozu du dich eher zählen würdest, du bist willkommen!